Krise am Golf: Wie der Iran-Konflikt die globale Seefracht und Containerpreise 2026 unter Druck setzt
Die internationale Schifffahrt kommt nicht zur Ruhe. Während sich die globalen Lieferketten gerade erst von den Turbulenzen der vergangenen Jahre erholt hatten, sorgt die aktuelle Eskalation im Mittleren Osten für eine neue Welle der Unsicherheit. Der Konflikt im und um den Iran hat sich im Frühjahr 2026 zu einem zentralen Belastungsfaktor für den Welthandel entwickelt.
Für Unternehmen, die auf den Import und Export von Waren angewiesen sind, stellt sich die drängende Frage: Wie massiv sind die Auswirkungen auf die Seefrachtraten und die Verfügbarkeit von Containern?
Die Straße von Hormus: Ein Nadelöhr unter Blockade
Die Straße von Hormus ist die Lebensader des globalen Energiemarktes und eine der wichtigsten Schifffahrtsrouten der Welt. Durch die aktuellen kriegerischen Handlungen ist die Durchfahrt für die zivile Handelsschifffahrt nahezu zum Erliegen gekommen.
Reedereien wie MSC, Maersk und Hapag-Lloyd haben bereits im März und April 2026 reagiert und Buchungen für den Persischen Golf teilweise ausgesetzt oder leiten Schiffe weiträumig um. Die Folgen sind fatal:
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Verlängerte Transitzeiten: Schiffe müssen die Region meiden, was zu massiven Verzögerungen im Fahrplan führt.
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Schiffsstaus: In den verbleibenden sicheren Korridoren und Ausweichhäfen kommt es zu Engpässen.
Der Kostenspirale: Warum die Containerpreise steigen
Obwohl der Markt für Containerkapazitäten zu Beginn des Jahres noch relativ stabil wirkte, treibt der Iran-Konflikt die Kosten nun in die Höhe. Dies geschieht durch drei Hauptfaktoren:
1. War Risk Surcharges (WRS)
Die Versicherungsprämien für Schiffe, die die Krisenregion passieren, sind sprunghaft angestiegen. Mehrere Reedereien haben im April 2026 Gefahrenzuschläge (War Risk Surcharges) eingeführt. Diese liegen aktuell um 450 USD pro 20ft-Container und bis zu 900 USD pro 40ft-Container.
2. Steigende Bunkerkosten
Der Konflikt hat den Ölpreis unmittelbar beeinflusst. Da Treibstoff (Bunker) den größten Anteil an den Betriebskosten eines Schiffes ausmacht, geben die Carrier diese Mehrkosten über sogenannte Emergency Bunker Surcharges direkt an die Kunden weiter.
3. Containerknappheit durch längere Umlaufzeiten
Da Schiffe länger unterwegs sind, um sichere Routen zu finden, fehlen die Container an anderen Stellen im globalen Netzwerk – insbesondere in den Exportzentren Südostasiens. Dies verknappt das Angebot und lässt die Spot-Raten (z. B. auf der Route Shanghai–Rotterdam) steigen.
Ausblick: Was bedeutet das für Ihre Logistikplanung?
Die Lage bleibt im zweiten Quartal 2026 äußerst volatil. Experten erwarten bei einer weiteren Eskalation einen zusätzlichen Preisanstieg von 10 bis 15 % bis zum Sommer.
Unsere Empfehlung für Ihre Planung:
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Frühzeitige Buchung: Planen Sie Vorlaufzeiten von mindestens 4–6 Wochen ein.
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Flexibilität bei der Ausrüstung: Wenn Standardcontainer knapp werden, können Specials eine verfügbare Alternative sein. Wir haben aktuell z.B sehr schöne 40 ft. high cube pallet wide Gebrauchtcontainer.
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Preise beobachten: Behalten Sie die wöchentlichen Anpassungen der Zuschläge im Auge.
Bei ACM Container beobachten wir die Lage täglich genau, um unseren Kunden trotz der schwierigen Weltlage stabile Lösungen und hochwertige Containerkapazitäten anbieten zu können.
Benötigen Sie aktuelle Beratung zu Containerverfügbarkeiten oder spezifischen Modellen für Ihre Projekte? Kontaktieren Sie uns direkt – wir helfen Ihnen, Ihre Fracht sicher ans Ziel zu bringen.